Berlin · Palma · 1993–2018

Thai Food
Magic

Eine Geschichte über thailändische Küche, Migration, Berlin, Erinnerung und Wandel.

So beginnt diese Geschichte
Die MAOTHAI Story

Text in Kapiteln

PROLOG

Das Leben ist ein Traum
„La vida es sueño“ – Das Leben ist ein Traum, schrieb Calderón de la Barca vor
fast vierhundert Jahren.
Im Rückblick erscheinen auch die vergangenen drei Jahrzehnte wie ein Traum:
die Entstehung einer kleinen Gruppe thailändischer Restaurants in Berlin und
Spanien, ihre Blütezeit, ihre Kämpfe, ihr Verschwinden.
Die Restaurants existieren heute nicht mehr. Doch für viele Menschen sind sie
noch immer mit Erinnerungen verbunden: mit langen Nächten im Berlin der
Nachwendezeit, mit Gesprächen zwischen Künstlern, Diplomaten, Studenten,
Köchen und Reisenden, mit dem Duft frischer Kräuter aus Thailand, mit einem
Stück der grossen weiten Welt, die nach dem Fall der Mauer plötzlich möglich
war.
Diese Seite möchte den Staubschleier des Vergessens ein wenig lüften, den die
Zeit über alles legt. Sie soll an Orte erinnern, die verschwunden sind, an
Menschen, die sie möglich machten, und an eine Zeit, in der Berlin im
Aufbruch war, rau, improvisiert und voller ungeahnter Möglichkeiten.
Zugleich ist sie ein Dank an die Gäste, die uns oft über Jahrzehnte die Treue
hielten, an Freunde und Unterstützer, an all jene aus Politik und Öffentlichkeit,
die halfen, vor allem aber an die Mitarbeiter und Köche aus Thailand, ohne
deren Fleiß und Können diese Geschichte niemals möglich geworden wäre.

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Das ursprüngliche Gebäude des MAOTHAI STAMMHAUSES in der Wörther Straße
Kapitel I · 1992–1993

Berlin nach dem Mauerfall

Zwischen grauen Fassaden, Kohleöfen und improvisierter Infrastruktur entstand ein Fenster zur Welt. Das MAOTHAI wurde mehr als ein Restaurant: ein Zeichen dafür, dass der frühere Osten sich öffnete.

Kapitel IV

E PLURIBUS UNUM

Eines aus Vielen: gemeinsame Zeichen, gleiche Qualität und die Menschen, die den Restaurants ihren unverwechselbaren Charakter gaben.

Neu zusammengestellte Marken und Logos der MAOTHAI-Gruppe

Ausbildung und Arbeitserlaubnisse

Berlin · Bangkok · Bonn
Koch und Bürgermeister, 30. Dezember 1995
30. Dezember 1995

Koch und Bürgermeister

Germany, why you kill your Thai Bocuse?
10. Oktober 1997

Germany, why you kill your Thai Bocuse?

Orte einer Geschichte

Berlin → Mallorca
KAMALA
1995 · Berlin-Mitte

KAMALA

KLEINER DRACHEN
1996 · Nikolaiviertel

KLEINER DRACHEN

TUANS HÜTTE
1997 · Berlin-Mitte

TUANS HÜTTE

MAOTHAI FASANENPLATZ
1997 · West-Berlin

MAOTHAI FASANENPLATZ

ISSAN BRANDENBURGER TOR
2000–2003 · Unter den Linden

ISSAN BRANDENBURGER TOR

MAOTHAI MARIVENT
2003–2018 · Palma

MAOTHAI MARIVENT

ATI TAIPERU
2014 · Palma

ATI TAIPERU

ISSAAN KANZLERECK
2013 · Berlin-Mitte

ISSAAN KANZLERECK

Die Köche Uthai, Martin und Somkhid
Kapitel V

MAOTHAI PEOPLE

Es waren die Menschen des MAOTHAI, die seine Geschichte schrieben. Köche, Service-Mitarbeiter, Bauleute, Freunde und Unterstützer gaben jedem Restaurant sein Gesicht und seine Seele.

Das Archiv

Bilder, Dokumente und Erinnerungen

Historische Fotografien, Presseberichte, Menüs, Plakate und Filme werden nicht als bloße Sammlung gezeigt, sondern dort, wo sie die Erzählung vertiefen.

  • Logos, Chofah, Buddhas und Holzarbeiten
  • Presse, Arbeitsvisa und YTSPS
  • Mayday, Freunde und besondere Ereignisse
  • Filme aus Berlin, Palma und der Küche
ATI TAIPERU am frühen Abend
Epilog
Die Restaurants sind verschwunden. Ihre Geschichte lebt in Erinnerungen, Freundschaften und Lebenswegen weiter.
Erinnerung · Vermächtnis · Möglichkeit