Das Gesicht der Restaurants
Es waren die Menschen des Maothai, die Maothai People, die seine Geschichte schrieben. Die meisten Köche kamen aus dem Isan, dem armen Nordosten Thailands, wo die unbarmherzige Sonne Thailands sie auf die harte Arbeit in den Küchen vorbereitet hatte. Mit ihrem Einkommen aus Deutschland konnten sie ihre Familien unterstützen, Land kaufen, Häuser bauen oder ihren Kindern eine bessere Ausbildung ermöglichen. Dorthin ging allmonatlich der größte Teil des Lohnes. Einige gründeten Familien in Deutschland.
Uthai und die Brüder Sudcha
Zu den prägenden Koch-Persönlichkeiten gehörten Uthai Janthimat, der schon bald gut Deutsch sprach. Mit ihm kam im Dezember 1992 Set Sudcha nach Berlin, der „Doyen“ der Thai-Köche des Maothai. Er hatte bereits als Kind in der Küche zu arbeiten begonnen und verkörperte das Prinzip des „Learning by Doing“, wie auch seine Brüder Jamrath und Padeth. Wie auch die hervorragenden Köche Wichian Klaikaew, Somkhid Nakhon, Suwimon Tjaenjaem, aber auch Sanit, Boworn, Somchai, Sinchai, Thawee, Chumpol, Buncherd, Martin sowie andere, die durch die Schule des Maothai gingen.
Viele von ihnen gehen auch heute noch ihrer Arbeit nach, manche anderswo in der Welt, oder haben eigene Restaurants eröffnet. Doch auch die Service-Mitarbeiter. Joy betrieb das Stammhaus in Berlin bis 2022. Khamphou Maniseng führte das Maothai am Fasanenplatz in genialer Weise, Khamsouane, Kjet, Hat, Otgo und Baggi aus der Mongolei, Sugar, Aom, Pornsukwan, Om, Ying, Thep, Gom, Som, Soulignon, Herr Ha und Frau Dao aus Vietnam, sie alle gaben dem Unternehmen Gesicht und Seele. Wie auch die deutschen Mitarbeiter - Petra Gleim, die das erste Maothai leitete, Julia S., die treue Seele der Restaurants, Bernd F. Nicht zuletzt Tuan, der 1988 als Tourguide in Bangkok wohl unbewusst den Anstoß zu dem Unternehmen Maothai gab. Durch ihre Arbeit waren sie die besten Botschafter Thailands.
Freunde, Unterstützer und Wegbegleiter
Zahlreiche Menschen halfen der Gruppe durch stürmische Zeiten hindurch.
Zuallererst Jürgen H., der mit mir das erste Maothai aufbaute, Joachim Zeller, der als Bürgermeister von Berlin-Mitte seine schützende Hand über die Restaurants hielt, Monika Grütters, Journalisten, Gäste, Künstler und Helfer, meine Familie und Freunde aus Japan, Yoshi & Fumiko T., Ryuko S., Alwin Olbrich, der bescheidene, erfahrene Bauleiter der ersten beiden Restaurants, Anne und Jan H., Sabine Gothan, Dr. Jacobson, die Medienleute, deren Unterstützung uns in den 90er Jahren manche Krise überleben ließ, der Botschafter und spätere Außenminister Kasit Piromya und Khun Damrong, unser Freund Thomas R., Volker S. und auch Christoph N., sowie der treue Freund Tony Z. aus New Jersey. Auch der Vermieter auf Mallorca sowie Schweizer-Toni und Gori in Palma. Andreas S., Simone, Franzi sowie Kevin Wilkins, der die Schriftzüge der kleinen Restaurants schuf. Sie alle sind Teil dieser Geschichte.






