E pluribus unum · Eines aus vielen

Geschichte einer Gruppe thailändischer Restaurants in Berlin und Palma

THAI FOOD MAGIC
MAOTHAI

Alle Restaurants der Maothai-Gruppe verband ein gemeinsames Symbol, das sich am Eingang wiederfand: die Chofah. Sie erinnert an einen stilisierten Vogelkopf, ist Teil und Symbol der indischen, mythischen Vogelgottheit Garuda, thailändisch krut, die zwischen Himmel und Erde vermittelt und ganz Südostasien verbindet. Als Dachreiter-Figur krönt sie die Dächer der Tempel Thailands und die Paläste des thailändischen Königshauses. Ihre schlichte Eleganz symbolisiert das Tiefste und Schönste dieses Landes. Sie findet sich abgewandelt im Logo des ersten Maothai-Restaurants und in anderer Form auch im Markenzeichen von 2003 wieder. Und unsere Buddhas. So wie der Buddhismus das Wesen Thailands prägt, vermittelten auch sie unseren Gästen Ruhe und Zuversicht.

Eines aus vielen, das galt auch für die Gerichte, die in allen Restaurants in gleicher Weise und Qualität angeboten wurden - mit besten, frischen Zutaten von geschickten Köchen zubereitet. Die Gäste konnten die Kokossuppe mit Huhn oder die Pad-Thai-Nudeln in allen Restaurants in gleicher Qualität und mit annähernd identischem Geschmack verzehren. Sie wurden in allen Restaurants mit frischen Kräutern und Gemüsen aus Thailand zubereitet und zum Inbegriff höchster kulinarischer Qualität. Anfangs importierte das Maothai unverzichtbare frische Gemüse und Kräuter direkt von dort. Bald zierte „Fine Thai Cuisine“ auch die Fassaden anderer asiatischer Restaurants in Kombination mit der jeweiligen nationalen Küche. Auch ein anderes Merkmal teilten alle Restaurants der Gruppe: Sie wurden mit hohem baulichen Aufwand hergestellt. Vor allem der Ausbau der Küchen war mit hohen Kosten verbunden. Während das Maothai in der Wörther Straße insgesamt mit mehr als 650.000 € zu Buche stand, kostete die Erstellung jedes Restaurants am Ende 1500-2000 € pro Quadratmeter Restaurantfläche.

Nicht zuletzt für die Mannschaft: Unsere Köche kamen ausschließlich aus Thailand, ebenso wie die meisten der Kellner, die Leiter der Restaurants aus Laos, Küchenhelfer, andere Mitarbeiter aus Deutschland, aus Vietnam und aus der Mongolei.

Die Thai-Küche des Maothai hatte Bestand vor allem dank all derer, die sich ihr mit Hingabe verschrieben.

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